NRW LANDTAGSWAHLEN 2012

Vorläufiges Ergebnis für den Wahlkreis 87 Warendorf II<br />
Vorläufiges Ergebnis für den Wahlkreis 87 Warendorf II


Energiesicherheit für heimischen Weltmarktführer


Der FDP-Bundestagsabgeordnete Johannes Vogel (3.v.l.) und der FDP-Landtagskandidat Lars Jehne (2.v.r.) wollen den Industriestandort Kreis Warendorf mit Investitionen in die Energiesicherheit, Straßen und Bildung stärken. Dies verkündeten die Liberalen bei einem Unternehmensbesuch bei VEKA-Vorstandsvorsitzender Andreas Hartleif (2.v.l.) in Sendenhorst. An dem Gespräch nahmen auch der FDP-Kreisvorsitzende Markus Diekhoff (3.v.r.), der Sendenhorster FDP-Ortsvorsitzende Josef Lammerding (r.) und der FDP-Fraktionsvorsitzende Max Linnemann-Bonse (l.) teil.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Johannes Vogel (3.v.l.) und der FDP-Landtagskandidat Lars Jehne (2.v.r.) wollen den Industriestandort Kreis Warendorf mit Investitionen in die Energiesicherheit, Straßen und Bildung stärken. Dies verkündeten die Liberalen bei einem Unternehmensbesuch bei VEKA-Vorstandsvorsitzender Andreas Hartleif (2.v.l.) in Sendenhorst. An dem Gespräch nahmen auch der FDP-Kreisvorsitzende Markus Diekhoff (3.v.r.), der Sendenhorster FDP-Ortsvorsitzende Josef Lammerding (r.) und der FDP-Fraktionsvorsitzende Max Linnemann-Bonse (l.) teil.
FDP besucht VEKA AG in Sendenhorst

Energiesicherheit ist eines der Hauptanliegen des VEKA Vorsitzenden Andreas Hartleif im Gespräch mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel und dem heimischen FDP-Landtagskandidaten Lars Jehne. "Ein kurzer Stromausfall von nur wenigen Sekunden bringt unsere Produktion für mehrere Stunden zum Erliegen. Die Energiewende muss daher die Versorgungssicherheit auch für die Industrieunternehmen im ländlichen Raum sicherstellen", so Hartleif. Ein Anliegen das bei den beiden FDP-Politikern auf offene Ohren stieß. Der Bundestagsabgeordnete Vogel kündige an, mit dem neuen Netzausbaubeschleunigungsgesetz werde die FDP dieses Problem sicher lösen.

Ganz wichtig ist und bleibt für die FDP der Ausbau der Infrastruktur. Vor allem die Landstraßen und Umgehungsstraßen im Kreis sind den Liberalen ein Anliegen. "Die L851 die zum Beispiel Sendenhorst und die VEKA AG mit der A1 verbindet ist ein besserer Feldweg. LKW können sich nicht begegnen ohne auf den Grünstreifen auszuweichen. Häufig kommt es wegen des schlechten Ausbauzustands zu Unfällen. Das will ich ändern", sagt der FDP-Landtagskandidat Lars Jehne. Auch der Bau von Umgehungsstraßen sei für die Attraktivität viele Orte, so auch für den VEKA Standort Sendenhorst, sehr wichtig.

Einig sind sich die Vertreter der FDP und VEKA Vorstand Hartleif darin, dass auch in Zukunft im Kreis eine vielfältige und wohnortnahe Schulausbildung möglich sein muss. "Industrie und Handwerk brauchen guten und motivierten Nachwuchs vor Ort. Die Verbundenheit zur Region ist uns sehr wichtig", so Hartleif.

Sommer-Frühschoppen der FDP mit der Europaabgeordneten Meißner

In dieser liberalen Rund fühlte sich der Sendenhorster FDP Vorsitzende, Josef Lammerding, sichtlich wohl. Catrin Stakenkötter und die anderen Damen der FDP hatten sicherlich einen großen Anteil daran.

Liberale Runde auf dem Eichenhof mit Peter Riggers (Ratsherr und Kandidat 2. stellv. Bürgermeister), Michael Meißner, Ratsherr Burchard Schlüter, Catrin Stakenkötter (Kreistags- und Landschaftsversammlungsmitglied), Ratsherr Wolfgang Effing, Europaabgeordnete Gesine Meißner, Markus Backes (stellv. Vorsitzender), Ortsvorsitzende Dagmar Brockmann, Fraktionsführer Peter Friedrich, Kreisgeschäftsführerin Erna Trojahn, Hendrik Sikma und David Peikert (beide Ortsvorstandsmitglieder, v.re.). Foto: Meyer

Düsseldorf, 15. Mai 2012

Neuer Fraktionschef Lindner fordert Korrekturen am Haushalt

Christian Lindner
Zwei Tage nach der Landtagswahl ist am Dienstag erstmals die neue FDP-Landtagsfraktion zusammengekommen. Zum Fraktionsvorsitzenden wählten die 22 Abgeordneten einstimmig FDP-Landeschef Christian Lindner. Lindner warnte die Regierung davor, das Ergebnis der Landtagswahl als mehrheitliche Zustimmung zur Schuldenpolitik zu deuten.
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Kunstrasenplatz in Albersloh wird auch von der FDP unterstützt

300 Piepen macht der FDP-Stadtverband locker...

Mit 300 Euro unterstützt auch der Stadtverband der FDP das „RasenKunst“-Projekt des Vereins. „Wir möchten auch unseren Anteil zum Kunstrasenplatz beisteuern“, erklärte Beate Bruns von der FDP. „Für das Dorf ist der Kunstrasenplatz eine notwendige und unterstützenswerte Bereicherung“, sind sie und ihre Parteikollegen sich sicher.
Danke an Christiane Husmann für diesen tollen Bericht und Foto. Auch der Albersloher Wettergott freute sich über den zusätzlichen Geldsegen.
Danke an Christiane Husmann für diesen tollen Bericht und Foto. Auch der Albersloher Wettergott freute sich über den zusätzlichen Geldsegen.

Beim Blick auf die Internetseite des Vereins ist zu sehen, dass das Spendenbarometer bereits die Summe von 40 000 Euro überschritten hat. Daher freute sich der Vorsitzende des FDP Stadtverbands, Josef Lammerding, besonders, die Spende an den Vorsitzenden des Vereins, Friedhelm Austermann, zu überreichen.

FDP-Vorstand wirbt für Sendenhorst

Beate Bruns und Josef Lammerding on Tour

Am Samstag, den 14.04.2012 startete Wahlkampfauftakt der nordrhein-westfälischen FDP mit Spitzenkandidat Christian Lindner. "Der Staat kann gar nicht genug Geld haben, als dass Sozialdemokraten und Grüne damit auskommen könnten", sagte Lindner in der Innenstadt von Münster.

Der Sendenhorster Vorstand, Beate Bruns und Josef Lammerding, um den NRW-Spitzenkandidatenden Christian Lindner am Samstag in Münster.
Der Sendenhorster Vorstand, Beate Bruns und Josef Lammerding, um den NRW-Spitzenkandidatenden Christian Lindner am Samstag in Münster.


Auch die FDP Sendenhorst unterstützt den Wahlkampf von Christian Lindner, der besonders die Mündigkeit des Einzelnen fokussiert und eine Bevormundung durch den Staat ablehnt.

Neuwahlen in Griechenland

Verantwortung für die Zukunft Griechenlands

Guido Westerwelle
Nach den Wahlen in Griechenland ist es keiner Partei gelungen, eine regierungsfähige Koalition auf zu stellen. Die Griechen werden deswegen am 17. Juni erneut an die Urnen gerufen. Die Hellenen müssten sich bewusst sein, dass die Zukunft ihres Landes zur Abstimmung stehe, hob Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hervor. Der Europaparlamentarier Alexander Alvaro (FDP) zeigte sich angesichts erstarkender links- und rechtsextremer Strömungen in Griechenland besorgt.
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Sendenhorster FDP ruft den Gesundheitsminister

Daniel Bahr im St.-Josef-Stift

Der neue FDP-Vorsitzende Josef Lammerding besucht mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr am Freitag das St.-Josef-Stift. Bei seiner Wahlkampftour würdigte er das neue Reha-Zentrum und die Betreuung von Mitarbeiter-Kindern im „Kinderparadies“. Die Optimierung der Patientenpfade durch die Einrichtung der Reha-Klinik betrachtete er als vorbildlich.

FDP-Vorsitzender Josef Lammerding (5.v.li.) besuchte mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gestern das St.-Josef-Stift und informierte sich über die verschiedenen Einrichtungen. Foto: Josef Thesing
FDP-Vorsitzender Josef Lammerding (5.v.li.) besuchte mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gestern das St.-Josef-Stift und informierte sich über die verschiedenen Einrichtungen. Foto: Josef Thesing
Das St.-Josef-Stift sei ihm von früheren Besuchen sehr wohl bekannt, erklärte Bahr nach einer ausführlichen Führung durch das Haus. Doch da sich im Sendenhorster Fachkrankenhaus seit seiner letzten Visite wieder viel getan habe, sei es für ihn gut, ein „frisches Update“ zu erhalten. Schließlich sei das St.-Josef-Stift weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und renommiert. „Es ist beachtlich, dass sie im ländlichen Raum so stark aufgestellt sind.“

Und das Update bekam er. Zum Beispiel im neuen Reha-Zentrum, das er ausdrücklich positiv würdigte, weil das Krankenhaus durch die neue Klinik den Behandlungspfad optimiere. Das sei ein grundsätzliches Anliegen seines Ministeriums, nicht nur aus Kostengründen. Unnötige Doppeluntersuchungen erschwerten auch den Patienten das Leben.

Für das Management des Krankenhauses sei der Wahlkampf durchaus eine willkommene Gelegenheit, den Gesundheitsminister ins Haus holen zu können, erklärte Geschäftsführer Werner Strotmeier. Das biete die Chance, „unsere Anliegen ’rüberzubringen“, so Strotmeier. „Das tun wir gerne.“

Im Vorfeld des Pressegesprächs hätten der Minister und die Krankenhausleitung „angeregt diskutiert“. Und zum Beispiel im Reha-Zentrum „zufriedene Patienten und Mitarbeiter“ getroffen.

Angetan war der Gast aus Berlin und gebürtige Hiltruper auch vom neuen „Kinderparadies“, in dem Mitarbeiter-Kinder im Alter von bis zu drei Jahren von Fachkräften betreut werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werde künftig für die Gewinnung von guten Mitarbeitern eine immer größere Rolle spielen.

Liberale wählen neuen Vorsitzenden und ziehen kritisch Bilanz

Josef Lammerding führt die FDP

Sendenhorst/Albersloh -

Josef Lammerding ist neuer Vorsitzender des FDP Stadtverbands Sendenhorst-Albersloh. Er folgt auf Martin Große Perdekamp. In ihrer Mitgliederversammlung zogen die Freien Demokraten auch eine kritische Bilanz ihrer Arbeit. Besonders die Schulpolitik sei in den kommenden Monaten eine wichtige Aufgabe.

Der Vorstand um den neuen Vorsitzenden Josef Lammerding (vorne, 2.v.l.) hatte Dr. Stefan Romberg, MdL, (vorne, r.) eingeladen. Foto: Anke Weiland
Der Vorstand um den neuen Vorsitzenden Josef Lammerding (vorne, 2.v.l.) hatte Dr. Stefan Romberg, MdL, (vorne, r.) eingeladen. Foto: Anke Weiland
„Es sind schwere Zeiten, packen wir sie an“, gab sich der neu gewählte Vorsitzende des FDP Stadtverbandes, Josef Lammerding, kämpferisch. In der Mitgliederversammlung am Montagabend zog der Parteivorstand Bilanz und wählte einige Positionen neu.

Martin Große Perdekamp blickte als bisheriger Vorsitzender kurz zurück in das Jahr 2011. Informative Treffen im Sommer mit Besichtigung der Sohlegleite an der Werse und einer Biogasanlage an Neujahr sowie die Erstellung des „Liberalix“, einer Wurfsendung an die Bürger, bestimmten das Verbandsjahr. Schwerpunkte waren ebenso der Schulstandort, die Entwicklung im Sportbereich wie auch die Dichtigkeitsprüfung.

„Die Philosophie des Liberalismus ist meine politische Heimat. Denn die individuelle Freiheit ist die Basis der menschlichen Gesellschaft“, erklärte Martin Große Perdekamp seine Motivation. Aus beruflichen und privaten Gründen stehe er dennoch als Vorstandsvorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl.

Nachdem Ludger Voges den positiven Bericht über die Kasse verlesen hatte, der von Horst Rehsöft und Josef Strohbücker ohne Beanstandungen geprüft worden war, standen die Wahlen an.

Mit Dr. Stefan Romberg als Wahlleiter wurde Josef Lammerding einstimmig als Nachfolger von Martin Große Perdekamp an die Stadtverbandsspitze gewählt. „Ich bin kein klassischer Parteifunktionär“, nahm dieser die Wahl an. „Eine der kleinsten Parteien bekam in den letzten Jahren die größte Schelte ab“ und sei für alles verantwortlich gemacht worden. Verschiedene Themen würde die FDP in der nächsten Zeit fordern, doch er sei nicht bereit, davonzulaufen.

Als sein Stellvertreter wurde Martin Große Perdekamp gewählt, Rolf Löckmann wählten die Anwesenden erneut zum Beisitzer. Delegierter zum Kreishauptausschuss ist Martin Große Perdekamp. Max Linnemann-Bonse ist sein Stellvertreter.

Max Linnemann-Bonse gab als Fraktionsvorsitzender einen Bericht der Ratsfraktion über das vergangene Jahr. „Wir arbeiten nach dem Grundsatz: so wenig Staat wie möglich. So sind in den Ausschüssen unsere sachkundigen Bürger vertreten – immer mit den Ratsherren im Hintergrund.“

Das Thema „Schule“ sei bereits seit einiger Zeit wichtig. Das Konzept der CDU, die Hauptschule mit dem Ganztag weiter zu stützen, sei ein Fehler gewesen. Die Drensteinfurter Teamschule gehe nun mit 30 Sendenhorster Kindern in Betrieb. „Die Eltern entscheiden für ihre Kinder“, betonte Linnemann-Bonse. „Die Initiative zur Montessori-Schule in privater Trägerschaft begrüßen wir sehr“, das liege der FDP nahe, so Linnemann-Bonse.

Dennoch sei es eine große Herausforderung. Einerseits müssten genug Schüler gefunden werden, andererseits müsse die Schule wirtschaftlich geführt werden. Die FDP wolle hierbei helfen und das Gebäude der Hauptschule für mehrere Jahre für einen Euro an den Trägerverein vermieten.

Die Realschule bediene mit 50 bis 60 Prozent die Schüler aus Sendenhorst und Albersloh, daher sei die Kritik an der Haltung der Realschule für sie nicht vertretbar. „Mit einer zweiten Schule in privater Trägerschaft wären wir dann gut aufgestellt.“

Eine Vereinssporthalle in Albersloh sei im Haushalt momentan nicht zu tragen, daher lehne die FDP diese zurzeit ab und habe einen Antrag gestellt, den Bau um zwei bis drei Jahre zu verschieben. „Es ist fraglich, inwieweit sie genutzt wird“, meinte Linnemann-Bonse mit Blick auf das fehlende Nutzungskonzept.

„Unser Ziel muss ein ausgeglichener Haushalt sein“, meinte der Fraktionsvorsitzender. Die Verwaltung und die CDU sehe das nicht so. Nur nicht ins Haushaltssicherungskonzept zu kommen, „damit sind wir nicht zufrieden. Daher werden wir den Haushalt ablehnen.“

Weitere Themen wie der Radwegebau, die Innenstadtentwicklung, Windkraftanlagen und die Energiepolitik wurden in verschiedenen Sitzungen diskutiert. Zur Landespolitik in Düsseldorf gab FDP-Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Romberg im Anschluss einen kurzen Überblick.


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